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Warnstreik 29.03.06 - Ende der Friedenspflicht: Um Mitternacht fiel der Hammer

Ford Saarlouis und acht weitere Betriebe im Warnstreik.

Am 28. März 2006 um 24.00 Uhr ist die Friedenspflicht in der Metall- und Elektroindustrie abgelaufen. Eine Minute nach Mitternacht haben daher die Metaller in unserer Region ein eindrucksvolles Signal gesetzt: Bei Ford in Saarlouis standen die Bänder still.

Auch in acht weiteren Betrieben der Metall- und Elektroindustrie ruhte die Arbeit: So waren auch die Belegschaften von Benteler, Stadco, Tenneco, Lear, Textron, Nedschroef, Drahtcord Saar, Dillinger Fabrik gelochter Bleche zum Warnstreik aufgerufen.

In zwei Fackelzügen zogen die Warnstreikenden vor das Ford-Werk, um sich im Rahmen einer Kundgebung über den aktuellen Stand der Tarifauseinandersetzung zu informieren. Robert Hiry, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Völklingen konnte als Mitglied der Verhandlungskommission für die Mittelgruppe über den Verlauf der Verhandlungen berichten.

Er hatte prominente Unterstützer: So war Jürgen Peters, Vorsitzender der IG Metall angereist, der den Arbeitgebern in seiner Rede vorwarf, die Verhandlungen zu verschleppen und statt Angeboten nur Gegenforderungen zu präsentierten: "Wir können auch noch eine Schippe drauflegen!?, so Peters unter großem Beifall. Das bestätigte auch der Betriebsratsvorsitzende der Ford-Werke Saarlouis, Gilbert Hess in seiner Rede. Er machte eindrucksvoll deutlich, dass die Metaller an der Saar kampfbereit sind und in den kommenden Wochen für ihre Forderungen mobil machen werden.

Presse:

 

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Samba Balaawa
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