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Vertrauensleutekonferenz 2008

Berthold Huber: Soziale Gerechtigkeit ist die zentrale Frage des 21. Jahrhunderts

Die Stadthalle Dillingen war bis auf den letzten Platz gefüllt: Über 600 Vertrauensleute waren anwesend, als der IG Metall-Vorsitzende Berthold Huber die Aufgaben der IG Metall für die kommenden Monate skizzierte. Neben der Tarifpolitik steht vor allem die Auseinandersetzung um die Rente mit 67, die Bekämpfung von Leiharbeit und prekärer Beschäftigung und die Stärkung der IG Metall durch Mitgliederwerbung für die neu gewählten Vertrauensleute auf der Tagesordnung.

Robert Hiry, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Völklingen

Gerade bei der Mitgliederentwicklung konnte der 1. Bevollmächtigte Robert Hiry zeigen, wie erfolgreich die Verwaltungsstelle Völklingen hier agiert: "Wir haben über 27.000 Mitglieder und somit eine Steigerung von 1,7% gegenüber August 2007. Gleichzeitig ist die Zahl der Mitglieder in den Betrieben um 3,1% gestiegen und hat seit März 2008 die Grenze von 20.000 übersprungen. Mittlerweile haben wir 20.215 betriebsangehörige Mitglieder. Das ist der höchste Stand, den die Verwaltungsstelle Völklingen jemals verzeichnen konnte."

Guido Lesch, 2. Bevollmächtigter der IG Metall Völklingen

Der 2. Bevollmächtigte Guido Lesch zog eine positive Bilanz der Vertrauensleutewahlen: Rund 1.700 Vertrauensleute konnten in den Betrieben der Verwaltungsstelle Völklingen gewählt bisher werden. In 5 Betrieben stehen die Wahlen noch aus.

Er stellte die Bausteine einer erfolgreichen Vertrauensleutearbeit dar: "Neben der Betriebspolitik und der Tarifpolitik, ist es für eine erfolgreiche Durchsetzung unserer Ziele notwendig, sich auch im Bereich der Gesellschaftpolitik einzumischen."

Er forderte die neu gewählten Vertrauensleute auf, sich aktiv gegen soziale Schieflage und die Entsolidarisierung in unserer Gesellschaft zur Wehr zu setzen.

Berthold Huber: Vertrauensleute sind das Rückgrat der IG Metall

Berthold Huber, Vorsitzender der IG Metall

Berthold Huber machte in seinem Referat deutlich, dass die Herstellung von sozialer Gerechtigkeit die zentrale Frage des 21. Jahrhunderts sei, die nur mit starken Gewerkschaften erreicht werden könne.

Die IG Metall müsse Druck auf alle Parteien ausüben, damit politische Fehlentscheidungen korrigiert werden. Die Kluft zwischen Arm und Reich dürfe nicht weiter vergrößert werden.

Gleichzeitig müsse Tarifpolitik einen Beitrag zur gerechten Teilhabe der Arbeitnehmer liefern. Ausführlich stellte er die Rahmenbedingungen der bevorstehenden Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie dar und machte deutlich, dass für die IG Metall eine harte Auseinandersetzung bevorstehen kann.

Vertauensleute fordern: Weitere Aktionen gegen die Rente mit 67

Mehrere Wortmeldungen von Vertrauensleuten zeigten, dass Sozialabbau und die Rente mit 67 zentrale Themen in den Betrieben ist. Sie forderten von der IG Metall im Wahljahr 2009 eine offensive Auseinandersetzung mit den politischen Parteien um die Reformen der Agenda 2010 und die Rente mit 67.

 

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