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Delegiertenversammlung 18.03.2010

Die aktuelle Situation in den Betrieben und ein Zwischenbericht über den Stand der Betriebsratswahlen standen bei der Delegiertenversammlung im Mittelpunkt der Debatte.

In der 9. ordentlichen Delegiertenversammlung der IG Metall Verwaltungsstelle Völklingen am Donnerstag, dem 18.03.2010, 17.00 Uhr, in der Deutschherrenhalle lobte der Bürgermeister der Gemeinde Beckingen, Herr Seger, in seinem Grußwort die IG Metall sowie die Betriebsräte von Acument für den beispiellosen gemeinsamen Einsatz für den Erhalt des Standortes Acument.

Der 1. Bevollmächtigte Robert Hiry bei seinem Geschäfts- und Kassenbericht

Der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Verwaltungsstelle Völklingen Robert Hiry ging in seinem Geschäfts- und Kassenbericht auf die wirtschafts- und finanzpolitische Lage im Rahmen der Krise besonders ein.  

Durch den Einsatz aller zur Verfügung stehenden Mittel sei es der IG Metall und den Betriebsräten gelungen, die Beschäftigung in den Betrieben zu halten.   Gemeinsam hätte man verhindert, so Kollege Hiry, dass die Arbeitgeber die Krise im Jahre 2009 zu einem radikalen Lohnsenkungs- und Arbeitsplatzvernichtungsprogramm missbrauchen konnten.  Er betonte, dass die Krise nicht überwunden sei und appellierte an alle Delegierten und Betriebsräte sich dafür einzusetzen, dass das Jahr 2010 nicht das "Jahr der Entlassungen" werde.  

Anhand der Berichterstattung in der "Frankfurter Rundschau" - Es geht bergauf - stellte er die Frage: "Für wen?" Wohl sicherlich für Josef Ackermann, Chef der Deutschen Bank, der für seine Tätigkeit im Jahre 2009 - 9,9 Millionen Euro erhielt. Dem gegenüber werde in der gleichen Zeitung erwähnt, dass zwischenzeitlich jeder 11. Arbeitnehmer nicht auf Dauer beschäftigt werde, sondern in befristeten Arbeitsverträgen. Für befristet beschäftigte Arbeitnehmer werde eine Lebensplanung unmöglich und selbst Fachleute hielten die zunehmende Anzahl von Fristverträgen für problematisch.  

Es sei eine Katastrophe, so der 1. Bevollmächtigte, dass die, die die Krise zu verantworten hätten, jetzt aus derselben mächtig verdienen und nicht zur Rechenschaft gezogen würden. Es könne und dürfe nicht so sein, dass wir die Zeche allein zahlen sollen!  

Zu den Betriebsratswahlen 2010 bemerkte Kollege Robert Hiry, dass insgesamt in 53 Betrieben 384 Betriebsräte gewählt werden. Anhand eines vorläufigen Zwischenberichtes seien bis zum jetzigen Zeitpunkt in 26 Betrieben 245 Betriebsräte schon gewählt worden und die Kandidaten der IG Metall erhielten mit 92,24 % einen riesigen Vertrauensbeweis. Festzustellen sei auch, dass die Wahlbeteiligung, die vor 4 Jahren schon relativ hoch war, sich jetzt um die 90 % - Marke einpendele.

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Samba Balaawa
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