IG Metall Völklingen
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19.08.2018, 03:08 Uhr

3. Warnstreik

Trotz Schnee und Eiseskälte - 4.000 Warnstreikende erhöhen den Druck auf die Arbeitgeber!

  • 17.01.2018
  • News, Tarifrunde ME 2017/18, Metall- und Elektroindustrie, Ford Saarlouis

Wie in der vergangenen Woche (wir berichteten) rief die IG Metall Völklingen die Kolleginnen und Kollegen der Firmen Ford-Werke Saarlouis, Magna, Benteler, Lear Corporation, Tenneco Automotive, Rhenus LMS, sowie die Firmen Nedschroef Beckingen, Nedschroef Fraulautern, Dürr Assembly Püttlingen, FLSmidth Wadgassen, DF Lochbleche, Bartz Werke und Nemak Dillingen auf.

Es sprachen zu den 4.000 erschienenen Kolleginnen und Kollegen: Guido Lesch (IG Metall), Robert Hiry (IG Metall), Cedrik Moltini (2. stellv. BR-Vorsitzender Ford Saarlouis) und Roman Bartlau (BR-Vorsitzender Tenneco).

Mit dem heutigen Warnstreik waren insgesamt über 10.500 Kolleginnen und Kollegen dem Aufruf der IG Metall Völklingen gefolgt.

Insgesamt waren bis dato bundesweit 410.000 Warnstreikende aus insgesamt 2.000 Betrieben auf der Straße.

Das ist ein deutliches Signal, dass das Forderungspaket, das von der IG Metall geschnürt wurde, von den Beschäftigten unterstützt und getragen wird.

Neben einer Entgelterhöhung von 6 % bei einer Laufzeit von 12 Monaten werden moderne Arbeitszeiten für Familie, für einen persönlich und für Kollegen/innen mit besonders belastenden Arbeitszeiten mit einem entsprechenden Entgeltausgleich gefordert.

„Wenn die Arbeitgeber zu der morgigen Verhandlung in Saarbrücken nicht einlenken, dann werden wir Anfang Februar einen 24-stündigen Warnstreik organisieren, sofern der Vorstand der IG Metall das beschließt“, so Robert Hiry „ihr, die Belegschaft habt uns dafür schon grünes Licht gegeben".

Cedrick Moltini betonte: „Wir brauchen mehr Zeit zum leben, lieben und lachen. Es muss wieder heißen: Abends und am Wochenende gehören Mami und Papi wieder mir".

Roman Bartlau und Guido Lesch bedankten sich bei allen Warnstreikenden für die Teilnahme trotz des Sturmes und des eiskalten Schneewetter. „Und morgen werden wir vor das Verhandlungslokal nach Saarbrücken ziehen“, so Lesch.


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