16.01.2026 | Im Rahmen einer besonderen Kinoveranstaltung im Thalia-Kino in Bous setzte die IG Metall Völklingen ein deutliches Zeichen gegen häusliche Gewalt. In angenehmer, persönlicher Atmosphäre kamen Metallerinnen und Metaller zusammen – darunter auch zwei Vertreterinnen der Frauenhäuser Saarlouis und Völklingen.
Der Filmabend bot Raum für Austausch, Information und Solidarität. Im Vorfeld einer Filmaufführung wurde die Spendensumme von 2.820 Euro an die beiden Frauenhäuser übergeben. Die Spende ist das Ergebnis einer Sammelaktion des Frauenausschusses der IG Metall Völklingen.
Zu Beginn des Abends bedankte sich Nicole Hirtz, Vorsitzende des IG Metall-Frauenausschusses, ausdrücklich bei allen, die die Spendenaktion unterstützt haben:
„Ich möchte mich herzlich beim Frauenausschuss der IG Metall Völklingen bedanken. Ohne eure aktive Unterstützung und euren Einsatz wäre diese Spendensumme nicht möglich gewesen. Gemeinsam zeigen wir, wie stark Solidarität wirkt.“
Alfonso Liuzzo, zuständiger Gewerkschaftssekretär, machte deutlich, wie wichtig es ist, häusliche Gewalt gesellschaftlich sichtbar zu machen:
„Das Thema häusliche Gewalt muss viel stärker in der gesellschaftlichen Mitte ankommen. Betroffene sollen wissen, dass sie nicht allein sind und dass es konkrete Hilfsangebote gibt. Frauenhäuser leisten dabei unverzichtbare Arbeit, denn sie geben betroffenen Frauen Schutz, Ruhe und den nötigen Abstand, um ihre nächsten Schritte frei von äußerem Druck planen zu können.“
Die Vertreterinnen der Frauenhäuser berichteten über ihre Arbeit und machten deutlich, wie herausfordernd die Situationen vieler Frauen sind, die oftmals völlig mittellos und in akuter Belastung bei ihnen ankommen. Die Spende hilft unmittelbar dabei, notwendige Erstanschaffungen zu ermöglichen und Übergangssituationen zu erleichtern.
Für die IG Metall Völklingen ist der Einsatz für Frauenrechte und der Kampf gegen Gewalt ein zentraler Bestandteil gewerkschaftlicher Verantwortung. Die starke Beteiligung und das große Engagement der Mitglieder zeigen, wie fest dieses Thema in der gewerkschaftlichen Gemeinschaft verankert ist.
Die IG Metall bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten, die durch ihren Beitrag diese wichtige Unterstützung möglich gemacht haben. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für Solidarität und ein Leben frei von Gewalt.